Atemreduktion Mumifizierung

Diesmal schreibe ich selbst einen Erfahrungsbericht. Muss auch mal sein!

Vor einiger Zeit erreichte mich die Anfrage eines jungen Mannes, er würde gerne eine Fleece-Session mit mir erleben. ‚Aha, Fleece‘, hab ich mir so gedacht, ‚was es alles gibt!‘ und vor meinem geistigen Auge formierten sich Bilder von Leuten in schnöden Outdoorjacken. Aber ich bin ja zu haben für aller Art interessante und auch mir bis dato unbekannte Fetische, warum dann also nicht Fleece? Ja, Decken und Kleidung aus Fleece bringe er mit, ansonsten Atemkontrolle, Vollfixierung, klang alles ziemlich umsetzbar.

Am Tag der Session stand der Gast dann ziemlich aufgeregt und schwer bepackt vor der Tür: eine riesige, offenbar bis oben hin vollgestopfte Sporttasche beherbergte eine wahre Wundersammlung an flauschigen Luxusdecken. Nix da mit schnöder Funktionskleidung, das Fleece, von dem der junge Mann sprach, entpuppte sich als eine Vielzahl hochfloriger superflauschiger Luxus-Wohndecken. Sie wissen schon, die Sorte, an der man im Kaufhaus nicht vorbeigehen kann, ohne genussvoll mit den Fingern hineinzugreifen.

Interessiert lauschte ich den Ausführungen meines Gastes – in warmen, sich langsam feucht saugendem Flauschefleece wollte er gefangen sein, ausgeliefert, vergraben unter vielen Schichten, auch das Gesicht sollte dicht eingepackt werden. Wenn es dann so richtig heiss und feucht und schwitzig wird, sich das Fleece auf der Haut reibt, dann beginnt der Genuss so richtig. Spannend!

Decken und weiteres Zubehör lies er mir da, und verschwand, sich vorbereitend, im Badezimmer. Da ihm wichtig war, wirklich ausgesprochen gut ohne Luftfenster, die ‚kalte‘ Luft an die Haut ließen (ungeachtet der Tatsache, dass es im Studio ja eh schon immer warm ist, aber klar, dick eingepackt heizt man sich schon noch ein paar Grad mehr auf), musste ich mir erst mal logistisch ein paar Gedanken machen. Schliesslich sollten ‚prominente‘ Körperteile ja auch noch gut und einfach erreichbar sein.

Die Session selbst fand ich unglaublich spannend. Das Einpacken glückte mir im zweiten Anlauf unglaublich gut und schnell verschwand der Fleece-Freund unter dicken Wickelungen seiner wunderbaren, übergrossen Decken. Mit meinen Lederriemen habe ich ihn dann in die Bewegungslosigkeit verpackt und ihn unter vielen Schichten Fleece in die wunderbare Traumzauberwelt der heissen, verschwitzten Atemlosigkeit geschickt. Oh Man, das hat mir gut gefallen! Gute Dinge werden ja bekanntlich noch besser, wenn man sie teilt, also habe ich mich, nach kurzem Atemloch-Schaffens, kurz in unseren Aufenthaltsraum begeben und Kollegin Miss Juliette eingeladen. Das war eine goldrichtige Idee, denn Juliette hat ebenfalls ein Faible für haptische Genüsse. Gemeinsam haben wir dann die Session zu einem für alle Beteiligten sehr befriedigenden Abschluss gebracht.

 

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